Es scheint als würdest du unsere Seite mit dem Internet Explorer besuchen. Da dieser seit über 4 Jahren nicht mehr weiterentwickelt wird und nur noch Sicherheitsupdates erhält, kann es sein, dass bei der Anzeige der Seite Darstellungsfehler auftreten.

Wichtig: Seit Januar 2020 hat Microsoft auch die Sicherheitsupdates für den Internet Explorer eingestellt. Bitte sieh daher, zu deiner eigenen Sicherheit, von der weiteren Verwendung des Internet Explorers ab und lade dir einen alternativen Browser wie Firefox oder Chrome herunter. Folgender Link vergleicht verschiedene Browser und kann dir eine Entscheidungshilfe sein: Browser Vergleich | PC Magazin.

Wege zur lebendigen Stadt

Schön, dass Sie dabei waren.

Wir hatten am Dienstag, dem 5. Juli, eine lebhafte Diskussion im Rathaus. Der Bürgermeister Steffen Apelt und weitere Podiumsteilnehmer stellten sich der Diskussion und gaben Anregungen.

Florian Gillwald von der IHK-Potsdam gab als Referent für Handel und Stadtentwicklung Hinweise zu Erfahrungen aus anderen Regionen. Jörg Jessen, Summer-Pioneer aus Homberg (Efze), untermauterte dies und präsentierte praktische Erfahrungen aus seiner Stadt.

Ca. 60 Teilnehmer im Rathaus und 20 per Zoom Zugeschaltete zeigten, dass dieses Thema von allgemeinem Interesse ist. Zahlreiche Ideen wurden geäußert. Die Zukunft muss zeigen, welche umgesetzt werden können und welche nicht. Die „Knaller-Idee“ des Abends kam von einer Hohen Neuendorferin aus dem Publikum. „Warum bauen wir die Pagode nicht zu einer Begegnungsstätte mit Einzelhandel und Kulturangeboten um?“ So futuristisch diese Idee auf den ersten Blick scheint, so überraschter waren wir über die regen Diskussionen beim anschließenden Netzwerken.

Wenn Sie weitere Idee oder Anregungen haben, so schicken Sie uns eine kurze Mail an info@ughn.de.

Wir stehen im Dialog mit dem Wirtschaftsbeirat und der Verwaltung und geben die Ideen gerne weiter.

Ihre UGHN.

Förderung der Wirtschaft und der Innenstadtentwicklung

Mitteilung des Wirtschaftsbeirats der Stadt Hohen Neuendorf

Am Montag, 11. April 2022 fand im Wein- und Bootshandel „Bleu Blanc Rouge“ ein Treffen des Wirtschaftsbeirates der Stadt Hohen Neuendorf statt. Mit Vertretern aus der Lokalpolitik und der Stadtverwaltung, sowie aus der Unternehmergemeinschaft Hohen Neuendorf (UGHN), wurde zum Thema

„Förderung der Wirtschaft und der Innenstadtentwicklung“

ein Vorgehen für die Maßnahmenfindung verabschiedet.

Von Seiten des Wirtschaftsbeirates wurde die Frage gestellt, welche politischen Ziele im Hinblick auf Ansiedlungsstrategie und Wirtschaftsförderung seitens der Stadt verfolgt werden. Die Politik verwies auf ein in die Jahre gekommenes Leitbild und auf Konzepte und Studien, die „angearbeitet“ wurden und die Verwaltung verweist auf ein limitiertes Budget, das keine nennenswerte Wirtschaftsförderung zulässt.

Zudem wurde über den Status Hohen Neuendorfs als „Schlafstadt“ und über die Schwächen des Ortszentrums von Hohen Neuendorf gesprochen. Es wurden viele Einzelmaßnahmen zur Vitalisierung der Innenstadt und zur Mobilisierung der Einwohner vorgeschlagen von denen auch viele sinnvoll erscheinen. Klar wurde aber schnell, dass zunächst grundlegende Fragen zu beantworten sind:

Wohin wollen wir überhaupt? Was wollen wir nicht? Was wollen wir erhalten? Wieviel Gewerbe / Handel wollen wir in der Innenstadt? Will die Politik wirtschaftliche Weiterentwicklung und dafür Geld ausgeben oder nicht? Was sind die internen Zielsetzungen der Stadtverwaltung?

Um diese Fragen zu beantworten wurde verabredet, in einer öffentlichen Podiumsdiskussion eine breitere Basis am Thema zu beteiligen. Externe Sachverständige können dabei genauso gehört werden, wie Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und natürlich die Bürger. Die Fragerunde wird im Rathaussaal stattfinden. Wirtschaftsbeirat und UGHN werden durch die Runde führen. Avisiert wird ein Termin noch vor den Sommerferien. ( Aktuell : Am 05.07.22 findet hierzu eine Podiumsdiskussion um 19 Uhr im Rathaussaal der Stadt Hohen Neuendorf statt. Jeder Besucher ist willkommen ) https://us02web.zoom.us/j/89836247079?pwd=U_5epPUuPV8m3KWjngIB6dRSN5aHdW.1

Noch im April 2022 werden die Vorbereitungen beginnen. Dabei werden in der nächsten Sitzung des Wirtschaftsbeirates die Zielrichtung / der Slogan für die Podiumsdiskussion, der Adressatenkreis und die Marketingmaßnahmen hierfür festgelegt. Unterdessen bereitet die Stadtverwaltung die Realisierung einer angemessenen Haushaltsposition für Wirtschaftsförderung im Haushaltsentwurf für 2023 vor. So werden Ergebnisse der Podiumsdiskussion und folgender Veranstaltungen nicht etwa „verpuffen“ sondern können durch sinnvolle finanzierbare Maßnahmen untersetzt werden.

Der Wirtschaftsbeirat hofft, dass das Thema Förderung der Wirtschaft und der Innenstadtentwicklung durch die begonnene Diskussion nun aufs richtige Gleis gesetzt wurde und der Zug langsam ins Rollen kommt. Wir hoffen dabei zukünftig natürlich auf die Unterstützung von Politik, Verwaltung und vor allem der Hohen Neuendorfer Unternehmer und Bürger, ohne die jede Diskussion und Planung unbrauchbar wäre.

Elektronische Rechnung – ein Modul zum digitalen Büro der Zukunft

S.Weimann, B.Burckhardt, D.Vinz, M.Müller-Lautenschläger (v.l.)

23. Feb. 2022: Nach der ersten Veranstaltung dieser Reihe im September letzten Jahres konnten wir diese am 23. Februar im Weißen Hirschen-Borgsdorf erfolgreich fortsetzen. Unterstützt von der IHK, der Stadt Hohen Neuendorf und Lichtblick-Bühnentechnik konnten wir den geeigneten Rahmen für dieses wichtige Thema gestalten.

Frau Müller-Lautenschläger (Kämmerin der Stadt Hohen Neuendorf) und Herr Streege, Leiter des Regional Centrums erklärten die Wichtigkeit der Buchführung im Prozess der digitalen Transformation. Hohen Neuendorf ist in diesem Bereich bereits weit vorangeschritten und bietet Lieferanten seit Januar 2021 die Rechnungslegung mittels der zwei verbreiteten Standards, XRechnung und ZUGFeRD, an. „Das IHK-RegionalCenter Oberhavel begleitet die Veranstaltung, weil wir den Teilnehmenden Impulse geben möchten, Abläufe zu vereinfachen und die Potenziale der Digitalisierung zu nutzen“, sagt Christian Streege.

Fachvorträge von Stefan Weimann (DATEV eG) und Marcel Wischhof (easybill) erläutern die Möglichkeiten moderner Buchführung nach den geltenden Normen. Insbesondere die Archivierung muss sorgfältig im Auge behalten werden, denn eine Betriebsprüfung erkennt nur eine GoBD-konforme Archivierung über den gesamten gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum an. DATEV und easybill halten für ihre Kunden entsprechende Angebote bereit. Sie sollen für die Unternehmer so einfach und intuitiv wie möglich zu bedienen sein.

Aus eigener Erfahrung berichtet Jörg Schildbach, dessen Firma Lichtblick Bühnentechnik zu den größeren in Hohen Neuendorf zählt. „Die Umstellung war richtig hart. Aber das hat sich mehr als bezahlt gemacht. Seit fast drei Jahren werden alle Eingangsrechnungen bei uns papierlos abgelegt. Personell sowie vom Zeitaufwand ist das eine unerwartet große Erleichterung“.
Dem kann Frau Müller-Lautenschläger nur beipflichten „Auch für die Stadtverwaltung war die Umstellung auf die elektronische Rechnung eine Herausforderung. Aber aus heutiger Sicht kann ich sagen, dass keine der beteiligten Mitarbeitenden mehr auf die papiergebundene herkömmliche Weise der Rechnungsverarbeitung zurückgehen möchten.“ Sie zieht jedoch das positive Fazit „Die Verarbeitungsgeschwindigkeit und insgesamt der Zeitraum von Rechnungseingang bis zur Überweisung an den Lieferanten sind der herausragende Gewinn dieser Umstellung.“

Die zirka 20 Gäste im Weißen Hirsch und die 28 Teilnehmer über digitale Kanäle stellen in der Podiumsdiskussion viele Fragen. Diese spiegeln die Bedürfnisse und Sorgen besonders kleinerer Unternehmer wider und wurden von den Experten Daniel Vinz vom Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) und Bert Burckhardt von der Firma Prevcon beantwortet.

„Eine X-Rechnung entspricht der von der Europäischen Union vorgeschriebenen Norm und wurde für die öffentlichen Auftraggeber in Deutschland angepasst. Sie besteht nur aus strukturierten Daten. ZUGFeRD nutzt das in den meisten Fällen bereits vorhandene PDF und fügt diesem eine maschinenlesbare XML-Datei hinzu, die ebenfalls zur EU-Norm konform ist. So hat der Empfänger die Wahl, entweder wie bisher das PDF oder die maschinenlesbaren Daten automatisiert zu be- bzw. verarbeiten. So entsteht eine hybride Form, die von Menschen gelesen werden kann und automatisch zu bearbeiten ist“, erklärt Vinz.

Bert Burckhardt, vom Gewerbeverein Mühlenbecker Land kann aus dem großen Fundus seiner Beratertätigkeit berichten und kommt zu dem Schluss: „Es gibt heute in Anbetracht von Risikominimierung und leichter Handhabung auch für kleinere Betriebe keinen Grund, elektronische Rechnungen abzulehnen“.
„Mit einem revisionssicheren Archiv wie beispielsweise DATEV Unternehmen online sind Unternehmen nicht nur gut aufgestellt für die Betriebsprüfung, sondern erfüllen neben der Verfahrensdokumentation auch die zweite Voraussetzung, um Papierbelege nach dem Digitalisieren vernichten zu können.“ rundet Herr Weimann die Diskussionsrunde ab.

„Wenn es mich auch aktuell noch nicht betrifft, habe ich jetzt eine Vorstellung was mich bei einer Umstellung erwartet und welchen Nutzen sie mit sich bringt“, sagt ein Teilnehmer. „Neben den fundierten Inhalten begrüße ich die Teilnahme der lokalen Politiker.

Im persönlichen Gespräch ist ein Austausch zwischen Unternehmer und Politik einfach und ein wunderbarer Nebeneffekt“, sagt ein weiterer Teilnehmer.

Matthias Noffke und Werner Kampert, die Organisatoren des UGHN, zeigen sich zufrieden.

„Die Teilnehmerzahl motiviert uns mit dieser Veranstaltungsreihe fortzufahren“ sagt Matthias Noffke, Werner Kampert ergänzt „Ohne die Unterstützung von der Stadt, IHK, UGHN und Unternehmern, vor allem derjenigen, die im Hintergrund mitgewirkt haben, könnten wir Veranstaltungen wie diese nicht auf so hohem Niveau durchführen“.

Matthias und Werner führten lebhaft durch die Veranstaltung

Für Fragen und weitere Informationen können sich Interessierte an info@ughn.de wenden.

Die Präsentationen erhalten Sie hier Link

Text und Fotos, Daria Doer